Tauben – Schädlingslexikon
Aussehen & Erkennungsmerkmale
Die verwilderte Stadttaube stammt von der Felsentaube ab, ist meist blaugrau gefärbt mit einem grün-violett schillernden Halsgefieder und siedelt bevorzugt an Gebäuden mit felsähnlichen Nischen.
Lebensweise
Tauben brüten mehrmals im Jahr, bilden oft große Schwärme und suchen an Gebäuden gezielt Nischen, Dachvorsprünge und Balkone als Brut- und Rastplätze.
Anzeichen für einen Befall
- Große Mengen an Kot auf Balkonen, Fensterbänken oder Dachflächen
- Nistmaterial in Nischen, Rollladenkästen oder unter Solaranlagen
- Anhaltendes Gurren und Flügelschlagen in Dachnähe
Foto: Altaf Shah, Pexels (Pexels License)
Gefahren & mögliche Schäden
Taubenkot ist stark ätzend und beschädigt Fassaden, Dachrinnen und Solaranlagen dauerhaft; zudem kann er Krankheitserreger und Parasiten übertragen. Verstopfte Dachrinnen durch Nistmaterial führen häufig zu Feuchtigkeitsschäden am Gebäude.
So beugen Sie vor
- Nischen und Vorsprünge frühzeitig mit geeigneten Vergrämungssystemen sichern
- Keine offene Fütterung von Tauben in Gebäudenähe
- Regelmäßige Kontrolle von Dachrinnen und Solaranlagen
Wann Sie einen Fachbetrieb rufen sollten
Da Tauben unter dem allgemeinen Tierschutz stehen, ist eine bauliche, tierschutzgerechte Vergrämung (z. B. Spikes, Netze) statt einer Bekämpfung der richtige Weg – am besten fachlich geplant und montiert.
