Schadnager

Mäuse – Schädlingslexikon

Aussehen & Erkennungsmerkmale

Die Hausmaus wird nur 7–10 cm lang, hat ein graubraunes Fell, große Ohren und einen dünnen, fast unbehaarten Schwanz in Körperlänge. Sie ist deutlich kleiner und wendiger als die Ratte.

Lebensweise

Mäuse sind vorwiegend nachtaktiv, äußerst anpassungsfähig und vermehren sich sehr schnell – ein Weibchen kann mehrmals im Jahr Nachwuchs bekommen. Sie benötigen nur wenige Millimeter breite Spalten, um in Gebäude einzudringen, und bevorzugen Nester in Wandhohlräumen, Dämmmaterial oder Möbeln.

Anzeichen für einen Befall

  • Kleine, spindelförmige Kotkrümel (3–6 mm) an Laufwegen
  • Angeknabberte Verpackungen, Kabel oder Dämmstoffe
  • Kratz- und Raschelgeräusche, besonders nachts
  • Auffälliger, leicht süßlicher Geruch bei stärkerem Befall
Mäuse – Schädlingslexikon Hanse Nord Service

Foto: Denitsa Kireva, Pexels (Pexels License)

Gefahren & mögliche Schäden

Mäuse verunreinigen Lebensmittel und Arbeitsflächen mit Kot und Urin, können Krankheitserreger übertragen und verursachen durch ständiges Nagen Schäden an Elektroinstallationen – ein nicht zu unterschätzendes Brandrisiko.

So beugen Sie vor

  • Lebensmittel in geschlossenen, bissfesten Behältern lagern
  • Kleinste Ritzen und Kabeldurchführungen mit Mörtel oder Drahtgeflecht verschließen
  • Kellerabgänge und Fenster mit Fliegengittern bzw. Bürstendichtungen sichern
  • Gartenabfälle und Vogelfutter nicht offen lagern

Wann Sie einen Fachbetrieb rufen sollten

Bei einzelnen Tieren helfen mitunter haushaltsübliche Fallen; bei wiederkehrendem Befall oder Nestern in Wandhohlräumen ist eine fachgerechte Bekämpfung inklusive Abdichtung der Eintrittswege sinnvoll.